Weitere Details zu den Umleitungen rund um Schweich
In der Stadtratssitzung vom 19. Februar 2026 standen erneut die geplanten Umleitungen rund um Schweich im Mittelpunkt. Neue Gespräche mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) brachten wichtige Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere beim Nordkreisel. Zudem fasste der Stadtrat mehrere Beschlüsse zum Bürokratieabbau – während ein zentraler CDU-Vorschlag zur Beschleunigung von Bauanträgen keine Mehrheit fand.
Teil der Umleitungsstrecke während der Sperrung der Ehranger Brücke: Der Knotenpunkt B53/K39 bei SchweichIn der Februarsitzung des Schweicher Stadtrates informierte Stadtbürgermeister Lars Rieger über die Ergebnisse der Gespräche mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM), die seit der letzten Sitzung im Januar geführt wurden. Zur Erinnerung: Der LBM hatte damals seine Umleitungspläne für die Zeit der Sanierung der Ehranger Moselbrücke vorgestellt. Während der Arbeiten muss der Schwerlastverkehr in eine Fahrtrichtung (Hermeskeil bzw. Luxemburg) um Schweich herum auf die A1 geleitet werden. Dafür ist zuvor eine bauliche Ertüchtigung der Ortsentlastungsstraße samt ihrer beiden Kreisverkehre notwendig.
Gute Nachrichten für den Norden Schweichs
Eine zentrale Verbesserung konnte erreicht werden:
Der nördliche Kreisverkehr am Ortsende Oberstiftstraße Richtung Leinenhof wird – entgegen der ursprünglichen Planung – nicht über mehrere Monate vollgesperrt. Stattdessen wird der Verkehr ampelgesteuert über den parallel verlaufenden Wirtschafts- und Radweg geführt. Die Vollsperrung reduziert sich damit voraussichtlich auf nur zwei Wochen.
Zudem wird an der Ortsentlastungsstraße auf Höhe des Mitfahrerparkplatzes am Bahnhof eine Querungshilfe für Fußgänger errichtet. Ob am Portisheadkreisel zusätzlich ein Zebrastreifen anstelle der bisherigen Querungshilfe eingerichtet wird, entscheidet die Straßenverkehrsbehörde noch.
Damit setzt der LBM zentrale, fraktionsübergreifend vorgebrachte Forderungen aus dem Stadtrat um. LBM und Autobahn GmbH planen darüber hinaus eine Bürgerversammlung zur Information. Der Termin steht noch nicht fest.
Bürokratieabbau: Änderung der Hauptsatzung beschlossen
In Folge des im Oktober eingebrachten CDU-Antrags zum Bürokratieabbau beschloss der Stadtrat eine Änderung der Hauptsatzung. Künftig können die Ausschüsse des Stadtrates Vergaben bis zu höheren Beträgen selbstständig beschließen. Außerdem kann der Stadtbürgermeister künftig eigenständig über die Erstattung von Nutzungsentgelten an städtische Vereine entscheiden.
Bedauerlich ist, dass die Ratsmehrheit aus FWG und SPD den CDU-Vorschlag zur Beschleunigung von Bauantragsverfahren ablehnte. Nach dem CDU-Modell hätte der Großteil der Bauanträge künftig direkt im Bauausschuss abschließend beraten werden können. Bislang erfolgt eine doppelte Beratung im Bauausschuss und anschließend im Stadtrat – ein unnötiger Verfahrensschritt.
Die CDU-Fraktion bedauert diese Entscheidung. Die Neuregelung hätte Bauherren eine mindestens zwei Wochen frühere Genehmigung ermöglicht und zugleich die Verwaltung spürbar entlastet.
Darüber hinaus beriet der Stadtrat über den Bebauungsplan „Zwischen Kapellenweg und Rosengarten“.
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